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Donnerstag, 22. März 2018

25.11.2017: Edelweißfest 2017

DAV. Wie jedes Jahr ließ die Sektion Eichstätt es sich nicht nehmen das Ende des Bergsteigerjahres mit den Mitgliedern gemütlich ausklingen zu lassen.

Am 25. November trafen sich circa 80 bis 90 Mitglieder in der Gaststätte ‚zum Gutmann‘. Musikalisch begleitet wurde der Abend von den ‚Eichiner Buam‘ und ‚Frank Rhone and Friends‘. Vielen Dank an dieser Stelle.

Der besondere Gruß des ersten Vorsitzenden Ralf Eiba galt in diesem Jahr dem Ehrenvorsitzenden Gerd Sturm, Ehrenmitglied Gerd Seibold, dem ehemaligen Vorsitzenden Dr. Josef Bauer, Altoberbürgermeister Ludwig Kärtner, Stadtrat Gerhard Nieberle und natürlich der ehemaligen und aktuellen Vorstandschaft, sowie allen ehrenamtlichen Helfern, Trainern und Übungsleitern…

Des weiteren ging er auf die langjährige Tradition des Alpenvereins ein und zog Parallelen zwischen dem Kauf der Glorer Hütte vor fast 50 Jahren und dem Neubau der Kletterhalle ‚Jurabloc‘. Auch damals ging es um ganz grundlegende Dinge wie Finanzierung, Sanierung oder Umbaumaßnahmen zur Verbesserung der Hütte. Und das bei gerade mal einigen hundert Mitgliedern. Ralf Eiba machte klar, wie viel mit Eigenleistung und persönlichem Einsatz möglich ist. Damals wie heute. Im Zuge des 50 jährigen Jubiläums der Glorer Hütte kuündigte der Vorsitzende eine Feier auf der sektionseigenen Hütte an. Das Wochenende vom 14. bis 16. September 2018 wurde dafür ins Auge gefasst. Einzelheiten dazu finden Sie weiter hinten im Heft.

Weiterer Dank ging an die vielen kleinen Rädchen, welche die Maschine Kletterhalle am Laufen halten. Das KaBi- und Hallenteam, die Schrauber, Kurs- und Gruppenleiter, Jugendleiter und all die fleißigen Helfer, die dazu beitragen, dass alles rund läuft und die Besucher eine gute Zeit in der Halle verbringen, in der ‚urbanen Hütte‘ der Sektion.

Dr. Biechele hatte vor 50 Jahren die Glorer Hütte mit den Worten ‚Wir haben eine Bergheimat gefunden.“ eröffnet. Ähnliche Worte verwendete Dr. Josef Bauer vor einem Jahr bei der Eröffnung der Halle:  „Der Klettersport hat eine neue Heimat.“

Es wurde sich an diesem Abend diverser Anekdoten rund um die Halle bedient. So hat der ein oder andere in der Halle sein zweites Schlafzimmer gefunden, wieder andere duschen dort mehr als zuhause - so hört man - und zur Feierabend-Brozeit auf der Sonnenterrasse hat sich mittlerweile ein fester Trupp gebildet, der sich mehr oder weniger regelmäßig trifft.

In Kürze würde die Sektion ihr 3.000 Mitglied begrüßen dürfen, so der Vorsitzende. Dies bedeute, dass die Sektion im vergangenen Jahr um rund ein Viertel gewachsen sei.

Als Neuplanungen steht die Außenkletterfläche und ein Mountainbike-Parcours auf dem Programm. Weitere Informationen dazu finden Sie ebenfalls in diesem Heft.

Aber auch die anderen Bergsport-Sparten haben ein wirklich tolles Angebot, mit dem sie jedes Jahr wieder aufs Neue beweisen, dass bei uns in der Sektion nicht nur das Klettern zählt. An dieser Stelle noch mal ein herzlicher Dank an all die Tourenleiter, Trainer und Jugendbetreuer, die so viel Engagement für die Sektion aufbringen.

Der nächste Programmpunkt sah die Ehrung der diesjährigen Jubilare vor. Ehrenmitglied Dr. Helmut Stingl (60 Jahre Mitgliedschaft) und seine Frau Beate (50 Jahre Mitgliedschaft) bedauerten sehr, dass sie nicht anwesend sein konnten, da sie sich auf einem lang geplanten Urlaub befänden, ließen allerdings ihre Sektionsfreunde recht herzlich grüßen.

Nach der Ehrung der Jubilare gaben Markus Willms - der Kletterhallenchef - sowie Andreas Lindermeier und Simon Böhm einen kleinen Rückblick auf die Jahresfeier der Halle und die erste BlocSession. Vielen Dank dafür.

Krönender Abschluss des offiziellen Parts bildete Herbert Kirschner, der einen wirklich grandiosen Vortrag über die Mountainbike-Tour im Herzen der Dolomiten hielt und auf äußerst interessierte Zuhörer stieß. Danke für einen so informativen Bericht, der auch  die Geschichte und Geologie eindrucksvoll schilderte. Ein herzliches ‚vergelts‘ Gott!‘. Den Bericht von Herbert Kirschner finden Sie ein paar Seiten weiter.

Der Abend fand bei stimmiger Musik und dem ein oder anderen Bier einen wunderschönen Ausklang.

Text: Samira Hausen

Bilder: Margret Riß

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