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Berichte über Veranstaltungen 2011


Nachmittagswanderung am 27.11.2011 nach Hofstetten

Der schöne Herbst macht auch am 1. Advent keinen Halt.
Bei optimalem Herbstwanderwetter führte Georg Reich am Sonntag knapp 30 Nachmittagswanderer von Eichstätt, über den Osterberg bei Pfünz nach Hofstetten.

Zur Einkehr beim "Wagnerwirt", dem Gasthaus Buchberger in Hofstetten sind noch einige dazugestsossen und bei guter Brotzeit und unterhaltsamen Gesprächen endete ein schöner Andventssonntag.


Edelweißfest mit Ehrungen und Vortrag über Bergrettung (26.11.2011)

Die Sektion Eichstätt des Deutschen Alpenvereins (DAV) feierte im Festsaal des Alten Stadttheaters in Eichstätt das traditionelle Edelweißfest. Höhepunkte des Abends waren die Ehrungen verdienter Mitglieder und ein Vortrag des Österreichers Georg Kronthaler, staatlich geprüfter Berg- und Skiführer.

Weitere Bilder in unserer Fotogalerie

Film-Vortrag von Georg Kron­thaler beim Edelweißfest der Sektion Eichstätt des Deutschen Alpenvereins

Der österreichische Bergstei­ger Georg Kronthaler hat am  Samstagabend im Alten Stadttheater über die Ber­gung seines toten Bruders von einem Achttausender berich­tet. Auf dem Programm des diesjährigen Edelweißfestes standen außerdem Ehrungen und ein Vortrag zum Thema Jugend und Ehrenamt des Vorsitzenden Josef Auer. Die musikalische Gestaltung des Abends übernahmen die Ei­chiner Buam.

Ein Mann in gelbem Anorak liegt im Schnee in der gleißen­den Sonne, um ihn herum die Gipfel des pakistanischen Hochgebirges. Der Bergsteiger ist tot, gestorben an Erschöp­fung und Flüssigkeitsmangel, kurz nachdem er auf dem 8.051 Meter hohen Broad Peak ge­standen hat. Sein Name ist Mar­kus. Er ist der sechs Jahre jün­gere Bruder des Bergführers Georg Kron­thaler.

„Man kann in der Höhe keinem helfen und keinen bergen – das sind die Gesetze der Höhen­bergsteiger“, erklärte Krontha­ler in seinem Vortrag. Im Juni 2007, ein Jahr nach Markus' Tod, hat er diese Gesetze gebro­chen und seinen Bruder nach Hause gebracht. Ein Filmteam begleitete die Expedition und dokumentierte sie im Film „Grab in eisigen Höhen – Ber­gung aus der Todeszone“ (siehe Interview).

Kronthaler berichtete weiter über den Aufbau einer pakista­nischen Bergrettung. Er wolle damit „etwas zurückgeben“ an die einheimischen Hochträger, die maßgeblich zum Erfolg der Bergung beigetragen haben. „Die Bergrettung soll den Ein­heimischen ein Zusatzeinkom­men sichern und dafür sorgen, dass das Andenken meines Bru­ders gewahrt wird“, erklärte Kronthaler. Im April 2011 be­gann er zusammen mit einem befreundeten Bergführer mit der Ausbildung von zehn Einhei­mischen. Damit diese bald selbstständig weitere pakistani­sche Bergretter ausbilden kön­nen, soll das Training im kom­menden Jahr weiterge­hen.

 Infos über die Kronthaler Fondation

Mit dem Thema Ausbildung und Ausbilder beschäftigte sich auch der erste Vorsitzende Josef Auer: Er sprach über Ehren­amt im DAV – wozu vor allem die Tätigkeit von Übungsleitern und Kletterbetreuern zählt. „Willst du froh und glücklich leben, lass kein Ehrenamt dir geben“, zitierte Auer ein Ge­dicht von Wilhelm Busch. Trotzdem mangelt es der Sek­tion nicht an ehrenamtlichem Nachwuchs: „Wir haben heuer drei neue Jugendleiter ausge­bildet, dazu kommt ein halbes Dutzend Studenten als Kletter­betreuer.“ Deren Begeisterung für den Berg- und Klettersport springt auch auf den Nach­wuchs über – das zeigte sich beispielsweise bei den Jugend­kulturtagen im Juli, bei denen die Sektion mit einer Kletter­wand und einem Boulderblock vertreten war. „Wir haben ein Mädchen beobachtet, dass nach drei Stunden immer noch am Boulderblock hing, obwohl ihm schon fast die Augen zufielen“, erzählte Auer. Als Motivation für die Jugendtrainer nannte er des Weiteren die kostenlose Aus- und Fortbildung, die Mög­lichkeit, Sozial- und Führungs­kompetenz zu erwerben und na­türlich die Anerkennung des Ehrenamts.

Ehrungen

Anerkennung zollte der Verein anschließend seinen langjähri­gen Mitgliedern: Die beiden Vorsitzenden Isolde Wiechmann und Klemens Schreiner ehrten 35 Jubilare mit Urkunden und Edelweiß-Anstecknadeln (siehe Kasten).

Die Verabschiedung der Wirte der Sektionshütte, Toni und Gitti Riepler, übernahm der ehemalige Sektionsvorsitzende Gerd Seibold. Die beiden haben die Pacht der Glorer Hütte zum Saisonende aus persönlichen Gründen abgegeben.

Bereits in der vergangenen Wo­che begrüßte die Sektion eine Familie aus Mörnsheim als 2.000. Mitglied mit einem Ein­kaufsgutschein: André und Jana Reichert und ihre Söhne Tim und Robin sind im Mai beige­treten. Aktuell hat die Sektion be­reits 2.100 Mitglieder.

Die Jubilare (s.Bild rechts)

25 Jahre DAV-Mitgliedschaft – Eintritt 1987:
Dr. Josef Schmidramsl, Andreas Hanke, Martin Pauleser, Margret Riss, Dr. Justin Betz, Herbert Dümmler, Rudolf Kollitz, Gertrud Strauß, Wolfgang Daiminger, Klaus König, Andrea König, Gerhard Pfefferle, Michael Rupert Kraus Michael, Ulrike Ballier, Wolfgang Sebold

40 Jahre DAV-Mitgliedschaft – Eintritt 1972:
Franz Hutter, Dr. Hrvoje Jurcic, Georg Heinloth, Irene Renn, Dieter Lorz, Helmut Elenschneider, Josef Bittl, Edeltraud Schramm, Bernhard Schanen

50 Jahre DAV-Mitgliedschaft – Eintritt 1962:
Heidi Bauer, Werner Huber, Helga Klier, Wolfgang Niebler, Otto Steinberger, Franz Kerschensteiner, Josef Bierschneider, Georg Koebl, Ernst Mittel, Dr. Albert Hopfenbeck, Georg Frisch

Interview mit Georg Kronthaler, staatlich geprüfter Berg- und Skifüh­rer, Mitglied des DAV-Ausbil­derteams und Mitarbeiter beim Bayerischen Lawinen­warndienst

Normalerweise werden in der Todeszone verunglückte Berg­steiger nicht geborgen. Wa­rum?
Man hat in der Höhe ab etwa 8.000 Metern nur noch ein Vier­tel seiner Leistungsfähigkeit und hat deswegen an sich schon Probleme, sich zu bewegen und keine Kraft, um andere runter­zubringen.

Wie haben Sie es dann ge­schafft?
Ich hatte super Hochträger und Partner und Sauerstoff. Das Konzept war super, die Vorbe­reitung exzellent.

Warum war es für Sie so wichtig, Ihren Bruder zu ber­gen?
Weil ich sonst nicht in der Lage gewesen wäre, Abschied zu nehmen. Zweitens lag der Mar­kus da völlig frei. Jedes Jahr kommen da Bergsteiger rauf, machen Fotos, zeigen die auf Vorträgen, stellen sie ins Inter­net. Ich wollte mir und meiner Familie ersparen, Bilder zu se­hen, die zeigen, wie sich der Markus verändert hat.

Glauben Sie, dass Sie mit der Expedition etwas an der Re­gel, das in der Todeszone kei­ne Bergungen vorgenommen werden, verändert haben?
Wir haben mit Sicherheit etwas bewirkt – in der Zukunft wird es schwieriger werden, Leute nicht zu bergen, weil einfach die Argumente ausgehen.

Warum haben Sie ein Film­team mitgenommen?
Zum einen musste die Expedi­tion finanziert werden. Ich habe im Vorfeld versucht, Geld auf­zutreiben und musste feststel­len: Bei humanen Zwecken wie Totenbergung steigt keiner ein. Darum habe ich meine Strategie geändert und gesagt, wenn es gelingt, kann in Zukunft keiner mehr sagen, dass man aus der Todeszone keine Verunglückten bergen kann. Das Fernsehteam hat das dokumentiert. Der zwei­te Grund war mir fast noch wichtiger: die juristische Doku­mentation. Weil noch nie so et­was gemacht worden ist, wären alle über mich hergefallen, wenn etwas passiert wäre. Ich brauchte für diesen Fall also ei­ne Dokumentation, um mich rechtlich abzusichern.

Der Film zeigt sehr emotiona­le und intime Momente, zum Beispiel, wie Sie Ihren toten Bruder streicheln und ein Kreuzzeichen über ihm schla­gen.
Der Regisseur Karsten Scheu­ren hat mir das Versprechen ge­geben, nur das zu zeigen, was wir als Familie vertreten kön­nen. Das hat er auch eingehal­ten und es ist ein Film daraus geworden, hinter dem ich stehe.

Bericht Johanna Kempter, EK am 29.11.2011


Winterraumtouren an zwei Wochenenden (21.11.2011)

Zwei herrliche Touren- Wochenenden mit  Übernachtung im Winterraum erlebten 10 Bergsteiger unserer Sektion.

Die erste Tour ging von 29.- 31. Oktober  in den Karwendel zur Lamsenjochhütte.

Am Samstag erreichten wir nach dem Hüttenzustieg bei idealen Verhältnissen, Sonne, wenig Restschnee noch den Gipfel des  Lamsenjochs über den Brudertunnel. Einige Sicherungen des Klettersteigs waren unter festgefrorenem  Schnee begraben und so sicherten wir eben über die heiklen Stellen mit unserer mitgebrachten Ausrüstung hinweg.

Das Ziel des zweiten Tages war der Hochnissl, Zustieg ebenfalls über den Lamsentunnel und dann eine traumhafte Grattour über 4 Gipfel bis zu unserem Ziel, dem Hochnissl. Hier war der gefrorene Restschnee, einige Kletterstellen und die Länge der Tour die Herausforderung.

Die Abstiegstour am Montag ging über die Hahnenkamplspitz zum Sonnjoch. Der Höhepunkt an diesem Tag war wohl das Rudel Steinböcke das friedlich unter dem Gipfel graste.

Am 19. Und 20. November ging es dann bei immer noch idealen Verhältnissen in die Lechtaler Alpen zum Mindelheimer Klettersteig mit Übernachtung im Winterraum der Fiderepasshütte.

Ausgeschrieben war zwar eine leichtere Tour in die Ammergauer, aber „Winterbergsteigen“ wäre das nicht geworden und so suchten wir uns eine anspruchsvollere Tour.

Der Zustieg zur Hütte war diesmal etwas mühevoller, „Restschnee gibts nicht mehr viel und eine Quelle ist auch nicht da“ (Warnung! Des Hüttenwirts). So trug jeder brav 5-6  Liter Flüssigkeit zuransonsten traumhaften Winterraumhütte! 

Die Tour auf die 3 Schafalpenköpfe und das Kemptener Köpfl  über den Mindelheimer Klettersteig am Sonntag entschädigte für die Mühen des Vortages. Sonne, ein kleines bißchen Restschnee und „außer uns niemand da“ machten die Tour zum reinen Genuß!!!

Bericht und Bilder: Lisbeth Lauter


Nachmittagswanderung am 30.10.2011 nach Pollenfeld

Bei optimalem Herbstwanderwetter führte Georg Reich am Sonntag über 22 Nachmittagswanderer von Eichstätt, über Buchenhüll nach Pollenfeld.

 

Die Wanderstrecke über die herbstlichen Jurahochflächen und entlang der sehr reizvollen Teilstrecke des Limes-Radweges begeisterte Alle.

 

Zur Einkehr beim "Bäckerhannes" sind noch mehre dazugestossen und bei guter Brotzeit und unterhaltsamen Gesprächen endete ein schöner Tag. 

 

 


Bergmesse am Burgsteinfelsen (9.10.2011)

Die Bergmesse am Sonntag, den 9. Oktober fand regen Zuspruch. So wanderten in der Früh schon über 20 Personen, bei ruhigem Herbstwetter, zum Burgsteinfelsen nach Breitenfurt.

Die 2. Vorsitzende Isolde Wiechmann begrüßte alle Versammelten recht herzlich an diesem schönen Ort und bedankte sich bei Sepp Bittl mit seinen Helfern für die Vorbereitung und den schönen Blumenschmuck und bei Herrn Pfarrer Baumeister, der die Messe zelebrierte. Das besondere Gedenken galt allen Verstorbenen, besonders dem vor 2 Wochen tödlich verunglückten Bergkameraden Björn Täupker.

 


Tragischer Bergunfall eines DAV-Mitglieds der Sektion Eichstätt (24.9.11)

Die Sektion Eichstätt des DAV trauert um ihren Bergkameraden Björn Täupker

Björn war aktives Mitglied der Klettergruppe und der Tourengruppe. Im Sommer hat er den ersten Teil der Ausbildung zum Fachübungsleiter erfolgreich abgeschlossen. Im Alter von nur 33 Jahren stürzte er bei einem Kletterausflug während des Zustiegs auf tragische Weise tödlich ab. Wir verlieren mit ihm nicht nur einen Freund und guten Bergkameraden, sondern auch einen zukünftigen Ausbilder und Tourenführer. Stets werden wir ihn in guter Erinnerung behalten.

Unser tiefes Mitgefühl gilt den Eltern und Geschwistern von Björn.

Für die Sektion Eichstätt - Josef Auer - 1. Vorsitzender


Herbstweitwanderung des DAV Eichstätt entlang Naab, Donau und der schwarzen Laber (25.9.2011)

Die Wetterbedingungen waren schon rekordverdächtig. So einen herrlichen Herbstwandertag hatten die Wanderer der DAV-Sektion Eichstätt schon lange nicht mehr. Am vergangenen Sonntag sind die Weitwanderer aus Eichstätt ins Naabtal in der Nähe von Regensburg aufgebrochen um rund um Donau, Naab und schwarzer Laber eine wunderschöne Herbstwanderung zu genießen.

Morgens um 7:00 Uhr sind 20 Weitwanderer mit dem Auto nach Eilsbrunn gefahren und von hier auf die 34 Km lange Strecke  losmarschiert. Über die Marienhöhe ging es nach Maria Ort an der Naab-Mündung in die Donau. Vorbei an Kneiting erreichte die Gruppe am späten Vormittag Adlersberg, ein ehemaliges Kloster, das heute einen bekannten Ausflugsort mit Biergarten und eigener Brauerei ist. Hier wurde eine Rast eingelegt, bevor es wieder ins Naabtal nach Pielenhofen, einem malerischen Ort mit der imposanten Stiftungskirche der Regensburger Domspatzen ging. Der Bus brachte die 24 Mittagswanderer, die sich in Pielenhofen zur Gruppe der Langstreckler angeschlossen haben. Nach einem kurzen Blick in die schöne Kirche wo die Vorschule der Regensburger Domspatzen ihren Sitz hat, gingen es nun auf dem Jura-Steig, dem schönsten Teil der Wanderung.

Der zweite Teil der Wanderung mit nun 44 Teilnehmern ging durch schöne herbstliche Buchenwälder zur Penker Räuberhöhle und dann über Etterzhofen zum „Alpiner Steig“ oberhalb von Schönhofen. Am späten Nachmittag konnten die DAV-Wanderer eine kurze Rast einlegen und einen herrlichen Blick ins Tal der Schwarzen Laber genießen.

Kurz nach Schönhofen und am Ende des „Alpiner Steigs“ waren wir auch schon am Ziel in Eilsbrunn beim Gasthof Röhrl, dem „ältesten Wirtshaus“ der Welt. Die Wanderung war am Nachmittag zwar nur 13 Km lang, aber durch die Anstiege hat alles doch etwas länger als geplant gedauert, was aber der Aufenthalt in dem schönen Biergarten mit großen Kastanien in der Herbstsonne wieder wett machte.

Martin Pauleser und Dr. Franz Buchberger hatten nicht nur großes Glück mit dem Wetter, die gesamte Wanderroute kann jedermann nur zum „Nachwandern“ empfohlen werden.

 

Foto: Die DAV-Wanderer auf dem letzten Teilstück der Herbstweitwanderung mit Talblick ins Naabtal zur Stiftungskirche der Regensburger Domspatzen in Pielenhofen.

Weitere Bilder


Nachmittagswanderung nach Dollnstein (29.5.2011)

Die Gruppe der Nachmittagswanderer machten sich auf den Weg von Eichstätt nach Dollnstein. Nach dieser schiken Frühjahrswanderung bei idealen Wetterbedingungen wurde in Dollnstein Einkehr gehalten bevor es wieder zurück ging.

 

 


Die Wahrnehmung des Klimawandels im Hochgebirge am Beispiel der Alpen (24.5.2011)

Ein Vortrag von Lisa Krause im Raiffeisensaal Eichstätt

Der Alpenverein Sektion Eichstätt hat eine Veranstaltung im Raiffeisensaal organisiert und Mitglieder und Gäste zu einem kostenlosen Vortrag eingeladen. Der Vortrag war gut besucht, ca. 50 Zuhörer, großteil Gabrieli Gymnasium - allen voran der Schulleiter OSTdD Andreas Margraf und der Kursleiter Dr. Michael Seitz und der Alpenverein.

Im Rahmen einer Facharbeit beschäftigte sich Lisa Krause mit der Thematik, wie der Klimawandel im Hochgebirge von der Bevölkerung und speziell von den Bergsteigern wahrgenommen wird. Lisa Krause erhielf für Ihre Ausführungen anhaltenden Applaus. Sepp Auer überreichte ihr zum Dank ein Alpenvereins-Jahrbuch.

Zum Vortrag

Zunächst werden die auffälligsten Erscheinungen des Klimawandels und die daraus resultierenden Folgen und Gefahren erläutert. Man betrachtet das Phänomen also zuerst aus naturwissenschaftlicher Perspektive. Anschließend werden darauf basierend die Grundlagen der Wahrnehmungsforschung erklärt und vor allem der Einfluss der Medien auf das Verhalten und die Wahrnehmung der Menschen zu dieser Thematik aufgezeigt. Des Weiteren wird in diesem Vortrag auf das Bewusstsein über den Klimawandel von Einheimischen des Alpenraumes und den Bergsteigern eingegangen. Hier bezieht man sich einmal auf Statistiken von Alpinunfällen, klimabedingte Einschränkungen des Bergsporthobbys, ökonomische Folgen für den Alpenraum durch die Veränderung des Naturraumes und auch mögliche Vorsorgemaßnahmen zum Schutz vor klimabedingten Gefahren. Schließlich wird auch die Position der mitteleuropäischen Alpinisten analysiert.

Die grundsätzlichen Aspekte zur Wahrnehmungsforschung werden anschließend zusammen mit den naturwissenschaftlichen Ergebnissen problemorientiert synthetisiert. Der Vortrag bezieht sich nicht nur auf wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern das Hauptaugenmerk liegt darauf, wie die Gesellschaft den Wandel ihres Lebensraumes wahrnimmt. Thematisiert werden die klimatischen Erscheinungen in der Natur und die Rolle des Menschen in der Umwelt. Es wird sich auf den Bereich der Alpen bezogen, denn in alpinen Regionen ist der Klimawandel deutlicher wahrzunehmen als in außeralpinen Gebieten.

Dieser Vortrag soll ein differenziertes Bild über die Wahrnehmung des Klimawan­dels in den Alpen vermitteln. Der Zuhörer soll nicht auf eine bestimmte Seite gedrängt werden, vielmehr ist das Ziel, einen Überblick über den momentanen Me­dienrummel zu schaffen und ebenso einen Denkanstoß bezüglich des Verhältnis­ses Mensch – Umwelt zu geben. Die Darstellung der Thematik soll helfen, eine Po­sition zu diesen Angelegenheiten zu finden.

Für alle die nicht an dieser Veranstaltung teilnehmen konnten, gibt es hier die Facharbeit und die Präsentation zum runterladen.

Facharbeit
 Präsentation (9 MB)


Maiwanderung im Steigerwald am 15.5.2011

An der diesjährigen Maiwanderung haben 33 Wanderer, unter der Führung von Margret und Otto Riß, teilgenommen.

Die Wanderung war eine Ergänzung zu den letzten beiden Jahren im Steigerwald.

Bei idealen Wanderwetter-Bedingungen erlebten die Teilnehmer eine genussreiche Rundtour über 21,5 Km. Ausgangspunkt war Eschenau, von wo aus die Strecke durch den romantischen Böhlgrund, über den Zabelstein (der höchsten Erhebung) und die Weinberge am Falkenberg, mit seinen schmucken Weinberghäuschen, zurück durch die freien Wiesen und Hügel zum Ausgangspunkt führte. Im Gasthaus zum Böhlgrund erfolgte der gemütliche Ausklang bei gutem Essen und manchem Schoppen Wein, bevor alle zufrieden die Heimfahrt nach Eichstätt antraten.

Bericht: Margret Riß


Frühjahrsweitwanderung durch das Wittelsbacher Land (10.04.2011)

Wanderer mit dem Zug nach Dasing

Die DAV-Sektion Eichstätt wanderte am Sonntag, 10. April 2011 durchs Wittelsbacher Land von Dasing über Aichach nach Kühbach. Diese Wanderung sollte dieses Mal etwas weiter entfernt von Eichstätt durchgeführt werden. Außerdem wollte man dazu die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen.

So machten sich die Gruppe der „Langstreckler“ bereits um 5:30 Uhr von Eichstätt aus mit dem Zug nach Dasing auf den Weg. Auf dem Wittelsbacher Weg ging es nach Sielenbach wo die Wallfahrtskirche „Maria Birnbaum“ steht. Diese wunderschöne Kirche ist schon von weitem sichtbar. Es wurde eine Rast eingelegt als Gelegenheit für einen kurzer Blick in die beeindruckende und neu renovierte Kirche. Weiter ging es der Ecknach entlang über das Gut Blumental nach Aichach. Vom Bahnhof kommend kam die Gruppe der Mittagswanderer (13 Km) dazu die ebenfalls mit dem Zug von Eichstätt angereist sind. Die nun komplette Wandergruppe machte sich mit 25 Personen auf den Weg nach Unterwittelsbach wo das bekannte „Sisi-Schloss“ steht. Nach einer kurzen Rast ging es über Oberwittelsbach nach Kühbach wo gemeinsam eingekehrt wurde. Schlösser und Burgen gab es genügend zu sehen und vor allem das Kaiserwetter passte hervorragend zu dieser Wanderung über 38 Kilometer – die Mittagsgruppe legte 14 Kilometer zurück.

Nach der Brotzeit in Kühbach ging es zum Bahnhof nach Radersberg wo wieder „umweltfreundlich“ mit der Bahn nach Hause gefahren wurde.

Franz Buchberger hat eine Beschreibung der Sehenswürdigkeiten Maria Birnbaum, Blumental und das Sisi-Schloss erstellt, die auf der Zugfahrt verteilt wurde.

 

 

 


Dokumentarfilm über Baruntse-Expedition (29.3.2011)

Expeditionsfilm von Edmund Graf im Raiffeisensaal

Zwölf Bergsteiger aus der Region brachen im Herbst 2009 für fünf Wochen nach Nepal auf. Auf der von Edmund Graf organisierten Expedition gelang die Besteigung von „Kala Patar“ (5645 m), „Lobuche Peak“ (6119 m) und „Baruntse“ (7129 m).

Erstes Ziel der Bergsteiger war der 5645 Meter hohe „Kala Patar“ in unmittelbarer Nähe des „Mount Everest“. Nach einen Tagesmarsch folgte die Besteigung des 6119 Meter hohen „Lombuche Peak“, den die Gruppe nach einer Nacht im Hochlager über einen 50 Grad steilen Firngrat erreichte. Nach dem Abstieg machten sich Edmund Graf, Alfred Grau, Jürgen Graf und Guido Beckmann schließlich auf ins Basislager des „Baruntse“.

Dieser mächtige 7000er liegt eingerahmt von „Mount Everest“ und „Makalu“, gegenüber des „Lothse“. Nach zwei Ruhetagen im Basislager auf 5500 Metern Höhe nahm die Gruppe den Gipfel in Angriff. Doch die Bedingungen waren zunächst alles andere als günstig für eine Besteigung: Im ersten Hochlager auf 6100 Metern Höhe herrschten heftiger Sturm und eisige Kälte.

Auch in Lager 2 auf 6450 Meter kamen die Bergsteiger im sturmwindgepeitschten Zelt nur kurz zur Ruhe. Dennoch begannen dort um 03.00 Uhr morgens die Vorbereitungen für den Anstieg zum Gipfel. Bei Höhensturm und schneidender Kälte machte sich die Gruppe schließlich um 04:15 Uhr auf den Weg gen Gipfel.

Nach dem Überwinden von großen Spalten und einem schmalen Gipfelgrat erreichten Edmund Graf, Jürgen Graf und Guido Beckmann um 11.45 Uhr den Gipfel. Guido Beckmann musste aufgrund akuter Höhenbeschwerden auf 7000 Metern umdrehen.

Nach der großen Freude am Gipfel wartete ein 16-stündiger Abstieg, der die Gruppe schließlich ausgepumpt aber glücklich ins Basislager führte.

In einem dreitägigen Gewaltmarsch ging es dann über den „Mera-Pass“ zurück nach Lukhla und schließlich nach Kathmandu. Dort wurde noch neben den üblichen Sehenswürdigkeiten noch das Kinderhaus der Nepalhilfe Beilngries besucht.

Der Expeditionsfilm von Edmund Graf wurde am 29. März um 19:00 Uhr in Eichstätt im Saal der Raiffeisenbank gezeigt. Über 50 Interessierte waren gekommen und die Nepalhilfe bedankte sich für die großzügige Spende. 

siehe auch Nepalhilfe-Beilngries


Mitgliederversammlung 2011 mit Neuwahlen (18.3.2011)

Josef Auer neuer DAV-Vorsitzender
Eichstätter Sektion wächst: Fast 2.000 Mitglieder

Josef Auer steht künftig an der Spitze der Sektion Eichstätt des Deutschen Alpenvereins (DAV). Er wurde am Freitagabend im Rahmen der turnusgemäß durchgeführten Vorstandswahl gewählt und ist damit Nachfolger von Gerd Seibold, der die Sektion bis ins letzte Jahr hinein geführt hatte.

Auch der restliche geschäftsführende Vorstand sowie die Beisitzer und der Ehrenrat wurden in der Versammlung neu bestimmt (siehe unten). Josef Auer, der nach dem Rücktritt von Gerd Seibold bei der letzten Mitgliederversammlung die DAV-Sektion bereits kommissarisch geführt hatte, blickte auf das vergangene Jahr innerhalb der inzwischen 1985 Mitglieder (Vorjahr: 1881) zählenden Sektion zurück. „Der stetige Zuwachs von Mitgliedern unserer Sektion ist auf die zahlreichen Angebote unserer Sektion zurückzuführen“, betont Auer und zollte in diesem Zusammenhang den zahlreichen Übungsleitern und Betreuern Dank und Anerkennung.

Auer verwies auch auf die Gründung der Bergwacht in Dollnstein. Die Sektion unterstütze diese Initiative, unter anderem mit der Weiterleitung der Kollekte bei der Bergmesse. Trotz der immer weiter wachsenden Mitgliederzahl wurde vom Vorstand der Gedanke an den Neubau einer Kletterhalle aufgrund wirtschaftlich nicht vertretbarer Kosten verworfen. „Unser eigentliches Kletterzentrum ist in Aicha und Konstein“, die durchschnittliche Winternutzung der Halle von 14 Stunden für das Publikumsklettrn sei zu gering, um einen Neubau zu rechtfertigen. Auch die Glorer Hütte beschäftigte die Sektion: So ist dort nun die Errichtung einer Abwasserableitung geplant.

Traditionelle Veranstaltung wie die Maiwanderung im Steigerwald, der Sektionsausflug zur Benediktenwand, die Sonnwendfeier in Ried, die Seniorenfahrt nach Südtirol oder die Bergmesse wurden durchgeführt. Josef Auer verwies auch auf eine Sendung des Bayerischen Fernsehens über Natur- und Artenschutz, in der der Naturschutzreferent der Sektion, Gerd Finsterer, zu sehen war. Als besonderes Highlight erwähnte der neue Sektions-Vorsitzende das Edelweißfest, bei der Michael Hiermeir und Willi Schütz in einer Fotoshow über die Jugendarbeit berichteten und bei der die Sektions-Jugend mit einigen Live-Vorführungen überzeugte. Auch die Intiative von Lisbet Lauter, einen Frauenklettertreff ins Leben zu rufen, würdigte Auer. „Ohne die Mitwirkung und das Engagement all der Ehrenamtlichen wäre unser reichhaltiges Sektionsleben nicht möglich“, sagte Auer und bedankte sich für das gute Mitarbeiten und Zusammenhalten. Er verwies dabei auch auf die guten Zahlen im Bereich der Ausbildung zu Übungsleitern. Schatzmeister Willi Ablaßmeier berichtete über solide Finanzen des Vereins; die Revisoren bescheinigten eine saubere Kontenführung.

Seit der letzten Wahl-Jahresversammlung hatte sich in der Sektionsvorstandschaft einiges getan: So trat kurz nach der Wahl Thomas Winkelbauer als dritter Vorsitzender zurück. Wigg Jenuwein hinterließ mit seinem Tod eine Lücke. Martin Pauleser übrnahm die Aufgabe als Wanderwart. Alex Weber hat sich des Kletter-Referats angenommen, Hans Albrecht wurde Wegewart. Daniel Seibold organisierte Skikurse und Skifahrten.

Im Rahmen der Neuwahlen wurde das Referat Alpinski neu besetzt, das Ausbildungs- und Tourenreferat, das bisher obligatorisch beim dritten Vorsitzenden war, wurde nicht mehr besetzt; die Aufgaben werden im Vorstand verteilt wahrgenommen.Gerd Sturm wird sich weitrhin um das Seniorenwandern kümmern.

Zwölf Beisitzer

Der Geschäfsführende Vorstand der DAV-Sektion Eichstätt setzt sich aus Josef Auer (1. Vorsitzender), Isolde Wiechmann-Böhm (2. Vorsitzende), Klemens Schreiner (3. Vorsitzender), Willi Ablaßmeier (Schatzmeister), Daniela Irmer (Geschäftsführerin), Marget Riß (Schriftführerin) und Michael Hiermeier (Vertreter der Sektionsjugend) zusammen. Die zwölf Beisitzerposten teilen sich Gerd Seibold (Hüttenwart), Hans Albrecht (Wegewart), Gerd Finsterer (Naturschutzreferent), Alex Weber (Sportklettern/Klettern), Viola Köhler-Jeschke (Hallenwartin), Irene Stufler (Familienbergsteigen), Daniel Seibold (Ski alpin), Silvia Steindl (Mountainbike), Georg Reich (Wanderwart), Martin Pauleser (Weitwandern), Christine Deiser (Mitteilungsblatt) und Marco Schneider (Öffentlichkeitsarbeit) zusammen. Als Revisoren der Konten fungieren Stefan Pfaller und Sigfried Strauß, den Ehrenrat bilden Otto Riß und Dr. Josef Bauer.

Marco Schneider, Eichstätter Kurier am 22.03.2011, S. 20


Plastikfieber Vol.5 in Ingolstadt (5.2.2011)

Kletterer der Sektion Eichstätt präsentieren sich in ausgezeichneter Form

61 Boulder waren am Samstag zu bewältigen, geschraubt von Daniel Gebel und seinem Team. Es waren 78 Teilnehmer am Start. Im Finale standen am Ende fünf Kletterer aus der Sektion Eichstätt und erreichten in zwei Klassen den Sieg sowie hervorragende Einzelplazierungen.

Bei den Herren:
Platz 1. Dauser Thommy
Platz 2. Dauser Maxi


Bei der Jugend männlich bis 16 Jahren:
Platz 1. Wege Jan
Platz 3. Brems Xaver


Bei der Jugend weiblich:
Platz 3. Christina Heine

Bericht: Maria Wege

 
 

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