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Arbeitsdienst auf der Glorer Hütte

Sonntag, 27. August 2017 - Donnerstag, 31. August 2017

Zwischen Arbeit und Spaß: Der (Jugend-)Arbeitsdienst auf der Glorer Hütte 2017

 

An einem Sonntag, in aller Frühe, brachen zehn von den eigentlich elf Mitgliedern des diesjährigen Arbeitsdienstes mit HILTI, Farbdosen und einem Hund auf in Richtung Österreich, wo sie nach mehreren Pausen, seltsamen Radiosendungen und der Feststellung, dass man Creme nicht kochen sollte, schließlich ankamen.

Dort ließ sich die Gruppe selbst von dem Schocker, dass die Seilbahn nicht geht, nicht aus der Ruhe bringen und machte sich auf den Weg Richtung Hütte, die sie nach zwei Stunden ebenfalls erreichte. Nach dem Mittagessen wurde noch eine kleine Tour zum „Weißen Knoten“ unternommen, wobei ein paar in der Gruppe zum ersten Mal Erfahrungen im „Abschottern“ machten.

Am nächsten Tag, nach der Klärung der Frage, wer, wann und ob überhaupt jemand geschnarcht hatte, wurden am Vormittag der größte Teil eines Weges mit rot-weißer Farbe markiert und die ersten Stahlseile nachgezogen, während am Nachmittag, trotz eines missglückten Versuchs eine Farbdose mit einem Taschenmesser zu öffnen, der letzte Teil des Weges noch angestrichen wurde. Leider konnte aufgrund des schlechten Wetters an diesem Tag nichts mehr getan werden. Jedoch wurde die aufkommende Langeweile durch den Vorschlag, man könne doch Schafkopf spielen, beseitigt. Zusammen mit den Soldatenwitzen auf Kosten eines Gruppenmitglieds, sorgte dieser für einen ziemlich lustigen Abend.

Am Dienstag, nach dem Frühstück und dem wiederholten Versuch den nächtlichen Schnarcher zu finden, markierte ein Team den „Eselssteig“, während die anderen sich aufmachten, um die restlichen Stahlseile und Halterungen zu erneuern. Den darauffolgenden Abend kann man wohl am besten mit „das Kartenhaus fällt“ beschreiben.

Am Mittwoch schließlich das Highlight der Woche: Die Besteigung des „Bösen Weibl“, beziehungsweise des „Großglockner“ bei wunderschönem Wetter und ohne dass ein Erste-Hilfe-Set gebraucht wurde. Danach legte sich jedoch eine allgemeine Müdigkeit über die Gruppe, sodass an diesem Abend nicht mehr viel passierte.

Am nächsten Tag entschied sich die Gruppe aufgrund der schlechten Wettervorhersage einen Tag früher die Heimreise anzutreten.

Und so brachen zehn Mitglieder des DAV nach einer wunderschönen Woche und mit tollen Erinnerungen auf in Richtung Deutschland, wo sie nach viel Stau und mehreren Radiosendungen schließlich auch ankamen.

 

Bericht: Hannah Berber

Fotos: Benedikt Mühldorfer, Jan Rauschenberger

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