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Sonntag, 24. März 2013

Greifvogelschutz in Europa

Vernichtung der Lebensräume
Trifft europaweit nicht alle Arten. Es werden auch Lebensräume geschaffen, z.B. der Auwald bei Neuburg. Die Habitate sind aber zum großen Teil sehr kleinräumig und von der Nutzung nicht ausgeschlossen.

Jagd
Ein Hauptproblem vor allem in den südeuropäischen Ländern. Hier wird auf alles eschossen was fliegt, aus purem Spaß und Tötungssucht. Gesetze gelten bei der Bevölkerung in diesen Länden (Spanien, Italien, Griechenland, Frankreich) nur als Empfehlung. In diesen Ländern kommt noch hinzu, dass massiv vergiftete Kadaver ausgelegt werden, die vor allem die Geier und diie Adlerpopulation schädigen.

In Deutschland ist die sich gerade wieder erholende Greifvogelpopulation gefährdet durch:
- Den Einsatz von hochgiftiger Bleimunition. Die Haupttodesursache von Seeadlern ist Bleivergiftung. Das Verwenden von Bleimunition muss verboten werden.
- Das Bundesjagdgesetz muss dringend den ökologischen Erfordernissen angepasst werden.
z.B. Bejagt werden dürfen nur noch Reh, Damhirsch, Wildschweine und Rotwild. Jagdscheinentzug bei Zuwiderhandlung.

Stromleitungen
Hier ist die Dunkelziffer sehr hoch. Abhilfe gibt es hier nur durch die Anbringung von Abdeckhauben auf den Strommasten. In Deutschland müssen diese angebracht werden, wird aber nur schleppend von den Stromversorgern gemacht.

Windkraftanlagen
Ebenso sehr hohe Dunkelziffer. Momentan können sie durch die Energiewende nicht verhindert werden. Der Standort sollte daher so naturverträglich wie möglich sein.

Gerhard Finster

Ausführliche Infos:www. europeanraptors.org
www.nabu.de

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