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Freeride- und Varianten-Kurs für Einsteiger und Fortgeschrittene

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Freitag, 16. Januar 2015 - Sonntag, 18. Januar 2015

16.01.2015
Gerade mal im neuen Jahr angekommen, machte sich auch 2015 wieder eine Gruppe mutiger DAV-
Mitglieder und Gipfelstürmer auf den Weg zur Steinbockhütte am Weißsee. Freeriden, so der Plan,
oder es zumindest mal versuchen.  
 
Stürmisch ging es bei der Anreise zur Sache. Die Gondel fuhr nur nach Bedarf und ab der Mittelstation
sogar nur noch als Kolone mit „Funkbegleitung“. Großartig.  
 
Auf’m Berg angekommen ging es dann erstmal durch die orkanartigen Sturmböen zur Hütte. Beim
Querfeldeinmarsch machten dann die meisten auch schon die ersten Tiefschneeerfahrungen – wenn
auch ohne Ski.  
 
Zimmerbezug. Feierabendbier. Abendessen.  
 
Von wegen Feierabend! Es folgte natürlich noch ein bisschen Theorie zu Thema Freeriden. Vom
„Pieps“, über Lawinenwarnstufen und Lawinengefahren, hin zur Sondierung und das schnelle
Ausbudeln wurden uns die ersten Erlebnisberichte geliefert. Das wird spannend.  
 
 
17.01.2015
Aufstehen. Frühstück. Fertig machen. Treffpunkt.  
 
Und los ging es. Ratzfatz wollten irgendwie alle erstmal auf die Piste. Schnee spüren und vor allem
den Neuschnee genießen. Auf halber Strecke: Halt. Praxistest der gestern gelernten Theorie. Kurzum:
Pieps in Rucksack und Rucksack in den Schnee – jetzt ist er weg.  
 
Nach und nach durften alle Teilnehmer, in zwei Gruppen,  unter Beweis stellen ob Sie aufgepasst
haben und Schnell bei der Suche nach Lawinenverschütteten  sind. Hat Gott sei Dank bei allen sehr
gut geklappt. Beim Warten auf Gruppe zwei nutzten Lehrer Tom und Verena die Gunst der Stunde
noch für eine Inaugenscheinnahme der Schneedecke. Herrlicher Neuschnee. Aber, auf
windgepresster Schneedecke und Harsch. Lawinengefahr.  Aber Dank des nächtlichen Neuschnees
und der  unplanierten Pisten war auf selbigen für den Anfang genug „Tiefschnee“.  
 
Gruppe zwei war auch endlich soweit und zwei Abfahrten später wurden die Anfänger von den
Fortgeschrittenen getrennt, oder umgekehrt. Für die zwei neuen Gruppen stand erstmal
Techniktraining auf dem Programm. Daniel und Tobi zeigten Ihr Bestes und uns erstmal wie man auf
der Piste technisch richtig fährt. Nur wenn der Schwung sitzt darf man ins Gelände. Ok, ganz so
streng war es dann doch nicht. Zum Glück. Mit dem Mittagessen in den Beinen ging es dann weiter.
Schnee, Wind und eher durchwachsenen Sicht. Einfach kann ja jeder. Oberkörper und Hände weiter
nach vorne, Blick ins Tal, Beine eng, Beine weit, und und und.  
 
Kamerafahrt.  
 
Zurück auf’m Berg hatten wir uns unser Feierabendbier mehr als verdient! Die Einen tranken gleich
noch eins, die Anderen verschlug es in die Sauna.  
 
Abendessen.  
Dann die große Videoanalyse als Unterhaltungseinlage des Abends. Leicht beschämt nahmen viele,
zumindest ich, zur Kenntnis: Bei unseren Lehrern sieht das eindeutig cooler aus. Nichts desto trotz:
Fehler merken, Verbesserungsvorschläge morgen umsetzten.  
 
 18.01.2015
Aufstehen. Frühstück. Fertig machen. Treffpunkt.  
 
Hey! Es gibt Sie doch noch, die Sonne. Und:  Da drüben geht das Skigebiet ja weiter.  
Schneegestöber und Wind haben sich am Sonntag verzogen. Kaiserwetter stand auf dem Programm.
Ebenso mal wieder Techniktraining. Ski angeschnallt, Stöcke in die Hand (aber vor den Körper), Blick
und Oberkörper gen Tal gerichtet.  
 
Stopp nach dem ersten Drittel. Neben der Piste geht’s mal kurz im Tiefschnee weiter. Daniel vor, der
Rest wie die Lemminge hinterher. Hat schon irgendwie geklappt. Runter und auf der anderen Seite
wieder hoch. Tiefschnee, Gewichtsverlagerung, leichter Hocksprung und daraus dann der Schwung.
Dabei mit den Stöcken bitte noch links und rechts den Talblick rahmen. Ist doch ganz einfach. Nach
gefühlten 50 Abfahrten hatten langsam alle den Dreh raus.  
 
Dann wurden wir zum Spaß gezwungen. … Ab durchs Gelände und: Sprung! Wie, Wo, Was? Auf
geht’s. Ein paar lockere Schwünge durch den Schnee, Laufen lassen, über die „Schanze“,
Körperspannung, Landung und zack – Schnee im Gesicht und ich im Schnee. Verdammt! Gleich
nochmal.  
 
Schwung, Sprung, Spannung, Landung und Ja, Ja, Ja. Sturz. Arghhhh.  
 
Beim nächsten Versuch wird auch noch gefilmt. Na toll. …
 
Schwung, Sprung, Spannung, Landung und Ja, Ja, Ja. Geschafft!
 
Mittagessen, Nachbesprechung und erstmal: Danke! Danke an Verena, Daniel, Tobi und Tom für die
tollen Tage, die lehrreichen Stunden und die hilfreichen Tipps. Es war ein super Erlebnis und ich glaub
wir haben echt was gelernt. Bestimmt.  
 
Letzte Abfahrt. Ab ins Tal. Ski angeschnallt und los geht’s. Jetzt nochmal konzentrieren und zeigen
was wir gelernt haben. Bis zur Mittelstation die gewohnte Strecke und  dann erstmal Ewigkeiten über
einen Zieweg. Das hat an den Kräften gezerrt. Endlich wieder Neigung und den serpentinenartigen
Forstweg runter ins Tal.  
 
Ankommen. Sammeln. Autos freischaufeln. Den Schneeballattacken entgehen und den Spaß im
Schnee bis zum Schluss genießen.

Thomas Hobom

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