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Jubiläumswochenende auf der Glorer Hütte

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Freitag, 14. September 2018 - Sonntag, 16. September 2018

Am Freitag, den 14. September, um 12.30 Uhr, ging es mit dem Reisbus zur Glorer Hütte. Nach einem Zwischenstopp in München und dem obligatorischen Stau, war das Luckner-Haus gegen 18.30 Uhr erreicht. Die Reisegruppe teilte sich in Luckner-Haus-Schläfer und Glorer Hütte-Wanderer auf. Die einen bezogen Ihre Zimmer, die anderen beluden das „Kistl” (Materialseilbahn) und machten sich zufuß auf den Weg zur Hütte. Die Wanderung wurde vom Sonnenuntergang begleitet und erst im Dunklen konnten die Wanderer vom DAV-Empfangskommitee und dem Hüttenpersonal begrüßt werden. Denn sowohl einige Frühangereiste, die bereits einige Tage auf der Hütte verbrachten, als auch die Fernwandergruppe um den Wanderwart Franz Buchberger, die von Bad Reichenhall aus starteten, waren schon auf der Glorer Hütte. An diesem Abend war die Hütte etwa zur Hälfte gefüllt, einige verbrachten die erste Nacht im Luckner-Haus, andere reisten erst am Samstag an.

Für den nächsten Tag waren Wanderungen und Ausflüge geplant. Vom Lucknerhaus wurde zur Glorer Hütte gewandert und das, sowohl auf direktem Weg, wie auch auf Umwegen. So zum Beispiel über das Böse Weibl. Auf selbigem Gipfel traf man sich mit einer Wandergruppe die von der Glorer Hütte startete. Wanderungen zum Weißen Knoten und zur Salmhütte ergänzten das Wanderprogramm. Der Arbeitstrupp, Gerd Seibold und Max Eichenseher, komplettierte die vor wenigen Wochen begonnene Dacherneuerung, während auf der Terasse Kaffee und gekühlte Getränke genossen wurden. Am späten Nachmittag kam Ulrich Rawinsky mit zwei weiteren Bergsteigern direkt vom Glockner-Gipfel zur 50-Jahrfeier und wurden mit Bewunderung empfangen.

Am Abend wurde es feierlich, die inzwischen ebenfalls eingetroffene Blasmusik aus Eichstätt um Andreas Würzburger sorgten für den passenden Rahmen und später für gute Stimmung. Reden der ersten Vorsitzenden, ehemalige und aktueller, würdigten die 50. Jahre Besitz der Glorer Hütte. Die Feier ging lange, bis weit nach Mitternacht. Die Hütte war zur Nacht voll besetzt. Schriftführerin und Wanderwart nächtigten im Freien, das Winterlager war besetzt und in der Hütte war jeder Schlafplatz belegt. Einge Feierer verließen die Hütte am Abend oder in der Nacht Richtung Luckner-Haus. Etwa 70 Personen waren aus Eichstätt zur Feier angereist.

Nach dem Sonntagsfrühstück wurden die Vorbereitungen zur Bergmesse getroffen. Auf der Ostseite der Hütte wurden der Altar aufgebaut und Bänke aufgestellt. Die Eichstätter Blasmusik spielte die „Deutsche Messe” von Franz Schubert und Pfarrer Pius Schmidt zelebrierte passend einen stimmungsvollen Gottesdienst mit „Bergpredigt”. Die bewegende Stimmung, die hervorragende Musik und Bergakustik und die wärmende Morgensonne zauberten eine einmalige Atmosphäre, die selbst Atheisten in Rührung versetzte.

Im Anschluß wurde gemeinschaftlich zum Aufbruch geblasen und gegen Mittag fuhr das Gros wieder über München nach Eichstätt zurück. Herzlichen Dank für ein gelungenes Sektionswochenende an die Organisatoren, Tobi Frey und Daniel Seibold.

Siehe Zeitungsbericht im Eichstätter Kurier unter den meldungen auf der Startseite.

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