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  • Blick ins Karwendeltal

Wintertour Obernberg am Brenner

Freitag, 13. Februar 2015 - Montag, 16. Februar 2015

Freitag, 13.02.

Direkt nach dem Besuch der Lehranstalt begaben wir uns mit unserem gecharterten Vehikel auf die weite und beschwerliche Reise in das entlegene Österreich nach Obernberg am Brenner. Wir bezogen unser Schlafgemach in einer Residenz am Fuße des Berges. Nach Entfaltung unserer Habseligkeiten kreierten wir eine Landeplattform für Ufos in deren Umkreis wir erste Übungseinheiten zur Lawinenverschüttetensuche exerzieren konnten. In Folge der übermäßigen physischen Anstrengung mussten wir uns gleich stärken. Wir genossen die Kochversuche so mancher beim Erdäpfelwenden. Im Laufe der abendlichen Stunden entwickelten wir einen ausgeklügelten Schlachtplan des folgenden Tages.

Samstag, 14.02.

Dieser begann frühmorgens mit einem exquisiten Morgenmahl (Nutellabrot, Müsliriegel). Sogleich rüsteten wir uns für die bevorstehende Schlacht mit kristallinem Wasser, welcher mit enormer Heeresgröße vor uns lag. Schritt für Schritt kämpften wir gegen unseren Kontrahenten, welcher mit verschiedenen Waffen kämpfte. Wir dagegen konnten unseren Weg nur mit beschränkten Mitteln wie Schneeschuhen und Skiern erobern. Nur durch unsere Taktik gelang es uns die Allerleigruppenspitze zu bezwingen. Zum Basisstützpunkt zurück kamen wir dank der modernsten Technik unseres Fortbewegungsmittels (Lawinenschaufel).

Sonntag, 15.02.

Aufgrund materieller Verluste (alter Schneeschuh kaputt) mussten wir bereits am frühen Sonntagmorgen den Plan ändern. So ergriffen wir die Alternative „Laufen“. Aber auch damit erreichten wir ein Ziel: den Sattelberg. Auf dem Weg dorthin pausierten wir im selbstausgeschaufelten Schützengraben, um uns vor sonstig widrigen Bedingungen zu schützen. Abwärts ging es auf alt bewährten Mitteln und das ziemlich schnell, was der Bergwacht allerdings unnötigerweise Sorgen bereitete. Das letzte Stück konnten wir aber leichter bzw. bequemer durch Schlitten bewältigen. Am Automobil angelangt stellten sich erneut Probleme. Nur durch den schwerlichen Einsatz all unserer Kräfte (Auto anschieben) erreichten wir unsere Schlafstätte.

Montag, 16.02.

Nach einem frühen Frühstück machte sich der Großteil der Gruppe auf, um einen letzten Gipfel zu erklimmen. Aufgrund des Wetters und einiger eingewehter Rinnen musste dieses Unterfangen jedoch auf halber Strecke abgebrochen werden. In der Zwischenzeit hatte der Rest der Gruppe die Umrundung des Sees in Angriff genommen. Nach dem Wiedersehen vollzogen wir bei schönstem Wetter einmal mehr eine Übung des Ernstfalls einer Lawinenverschüttung. Alsbald traten wir die Rückreise an, um pünktlich zum Abendessen wieder in Eichstätt zu sein.

Bericht: Jugend 1

Fotos: Benedikt Mühldorfer

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