3 im Weggla Tour (Gravel)

Samstag, 18. April 2026

Dank Koffeinboost katapultierten wir uns die neue Radwegrampe hinauf zur Lüften, mit klarem Kurs auf die fränkische Bratwurstmetropole. Für weiteren Schub sorgte unterwegs eine Rennradlerin, in deren Windschatten wir uns bis Heideck hängten. Sie schlug ein flottes Tempo an, vor allem wenn man bedenkt, dass sie eigentlich auf dem Weg zu ihrem Start beim Halbmarathon in Hilpoltstein war.

Nach diesem rasanten Ritt folgte ein Boxenstopp in Heideck beim Bäcker am markanten Kreisverkehr mit dem überdimensionalen Strauß. Ein Einheimischer klärte uns über das skurrile Kunstwerk auf: Der Vogel stehe symbolisch für Bodenständigkeit, Wachsamkeit und Balance, aber eben auch für Schnelligkeit. Davon inspiriert, ging es flott weiter, vorbei an idyllischen Fischweihern, dem Rothsee und entlang des Main-Donau-Kanals direkt zum Ziel: dem „Bratwurst Röslein“.

Nach der wohlverdienten Stärkung im Herzen Nürnbergs nutzten wir für den Rückweg entspannt die Bahn – zumindest bis Solnhofen, dem Ende des VGN-Gebiets. Die verbleibenden 20 Kilometer waren für die „bratwurstgestärkten“ Waden kein Problem mehr. Als wohl kuriosestes Mitbringsel des Tages landete übrigens eine blaue Hundetüte mit bayerischem Rautenwappen im Gepäck :-)

Schee wars. Schee wars scho. Ganz schee wars. So schee wars überhaupt no nia.

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